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Reparatur und Wartung

Zwei Tage später, am Freitag, 3. Nov. 2023, war ich wieder auf der Rassvet.

Zwei Tage später, am Freitag, 3. Nov. 2023, war ich wieder auf der Rassvet. Diesmal zum Kranen fürs Winterlager.

Eine feste Reihenfolge gab es nicht. Zumindest nicht auf dem Papier. Die Boote wurden eins nach dem anderen gehoben, und der Hafenmeister sagte den Eignern etwa eine halbe Stunde vorher Bescheid. Als ich meine Ansage bekam, ließ ich den Motor warmlaufen und machte mich in aller Ruhe zum Ablegen fertig. Schön zu merken, dass mir das allein inzwischen keinerlei Mühe mehr macht und stellenweise sogar elegant aussieht. Dabei hatten Ljoscha und ich erst im Frühjahr, an unserem ersten Tag, für das Anlegen rund eine Stunde gebraucht.

Am Kran hing ein großer quadratischer Rahmen, von dem zwei Gurte herabbaumelten. Die wurden unter Wasser unter der Yacht durchgeführt. Ein Mitarbeiter der Marina fragte, wo der Propeller sitzt, damit sie ihn nicht versehentlich erwischen. Ich zeigte Fotos vom letzten Kranen und markierte die Stelle, an der Dima und ich getaucht waren und uns den Propeller angesehen hatten. Für das Heben selbst hatte ich zwei lange Festmacher vorbereitet, mit denen die Mitarbeiter steuerten, wie weit sich das Boot drehte.

Kaum stand der Kiel auf festem Boden, wurde der Rumpf mit dem Hochdruckreiniger abgespritzt. Seepocken hatten sich seit der letzten Reinigung kaum angesiedelt. Danach schob der Hafenmeister mit dem Traktor einen speziellen Bock mit Stützen unter das Boot und brachte es in die Halle. Preis fürs Kranen: 321,30 € plus 58,31 € pro Tonne. Das Gewicht meiner Ohlson 29: 3,1 Tonnen.

#Wartung
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