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Etwa zwei Stunden vor der Ankunft suchte ich mir in Navionics die Telefonnummer der Marina heraus und rief an:
Man hörte mich an und erklärte mir, dass sie keine Reservierungen annehmen.
Die Stege waren fast bis auf den letzten Platz belegt. Anton stand am Bug und hielt nach grünen Schildern am Steg Ausschau. Wir hatten Glück und fanden eins. Der Wind kam von vorn – so legt man leichter an, und im Cockpit sitzt es sich danach gemütlicher.
Am Automaten konnte man nach Bootslänge oder nach Boxenbreite bezahlen. Ich wählte die Länge und gab an, dass sie unter 13 m liegt. Abgebucht wurden 50 €. Als ich mich durchs Menü klickte, merkte ich, dass man nach Breite bei 2,9–3,2 m mindestens die Hälfte gespart hätte. Als ich zurückging, um den Bezahlaufkleber an die Reling zu kleben, sah ich neben dem grünen Quadrat das Schild [>3.2<]. Wie sich herausstellte, ist an jeder Box ihre Breite angeschrieben. Übrigens erfuhr ich später, dass man am Stadtkai auch günstiger liegt.
Google Maps lotste uns zu Biltema. Wir gingen zur Bushaltestelle und warteten. Im Bus kann man mit Euro bezahlen. Das Wechselgeld gibt es in Kronen – hübsche Münzen mit einem Loch in der Mitte.
Das Biltema ist nicht so groß wie das in Kalmar, hat aber alles, was man braucht. Die Preise liegen weit unter den deutschen. Fender in dem Modell, das ich wollte, fand ich nicht, dafür neue Schoten: Polyester, 24 Meter lang, 12 mm dick, mit eingenähtem Dyneema-Auge, für 40 €! Bei SVB kostet so eine Leine im günstigsten Fall 150 €, im Schnitt um die 200 €. Und so geht es mit jedem Artikel im Regal.
Gegessen haben wir gleich dort. Ehrlich gesagt hatte ich von einem Café in einem „Baumarkt“ nichts erwartet. Ich bestellte einen Hamburger mit Kartoffeln und Cola für 120 DKK. Es kam ein riesiger Burger in einem herrlich weichen Brötchen, übergossen mit Fleischsoße und bestreut mit Röstzwiebeln. Dazu ein Schiffchen voller Kartoffelspalten, über die man beliebig Soßen kippen kann, und ein Becher für Getränke ohne Limit. Der Raum ist neu möbliert und rundum verglast, mit Panoramafenstern über mehrere Stockwerke. Ich war sehr zufrieden, hier eingekauft und gegessen zu haben.
Alles in allem ist die Stadt klein, aber gemütlich. Man kann sie komplett zu Fuß erkunden. Es gibt ein Schloss und einen Fahrradverleih. Die Geschäfte schließen um 17 Uhr. In der Marina gibt es Duschen ohne Limit und einen Raum mit Küche. Ein toller Ort.
Wie Anton diesen Tag erlebt hat, liest du in seinem Beitrag.
#Passage
Hello. I'm Andrei Iatsuk, sailing yacht Rassvet. My length overall is 8.8 meters, breadth is 2.7 meters, draught is 1.6 meters, and mast height is 12 meters. ETA is 2 o'clock. Can I book a berth place for tonight?
Man hörte mich an und erklärte mir, dass sie keine Reservierungen annehmen.
Die Stege waren fast bis auf den letzten Platz belegt. Anton stand am Bug und hielt nach grünen Schildern am Steg Ausschau. Wir hatten Glück und fanden eins. Der Wind kam von vorn – so legt man leichter an, und im Cockpit sitzt es sich danach gemütlicher.
Am Automaten konnte man nach Bootslänge oder nach Boxenbreite bezahlen. Ich wählte die Länge und gab an, dass sie unter 13 m liegt. Abgebucht wurden 50 €. Als ich mich durchs Menü klickte, merkte ich, dass man nach Breite bei 2,9–3,2 m mindestens die Hälfte gespart hätte. Als ich zurückging, um den Bezahlaufkleber an die Reling zu kleben, sah ich neben dem grünen Quadrat das Schild [>3.2<]. Wie sich herausstellte, ist an jeder Box ihre Breite angeschrieben. Übrigens erfuhr ich später, dass man am Stadtkai auch günstiger liegt.
Google Maps lotste uns zu Biltema. Wir gingen zur Bushaltestelle und warteten. Im Bus kann man mit Euro bezahlen. Das Wechselgeld gibt es in Kronen – hübsche Münzen mit einem Loch in der Mitte.
Das Biltema ist nicht so groß wie das in Kalmar, hat aber alles, was man braucht. Die Preise liegen weit unter den deutschen. Fender in dem Modell, das ich wollte, fand ich nicht, dafür neue Schoten: Polyester, 24 Meter lang, 12 mm dick, mit eingenähtem Dyneema-Auge, für 40 €! Bei SVB kostet so eine Leine im günstigsten Fall 150 €, im Schnitt um die 200 €. Und so geht es mit jedem Artikel im Regal.
Gegessen haben wir gleich dort. Ehrlich gesagt hatte ich von einem Café in einem „Baumarkt“ nichts erwartet. Ich bestellte einen Hamburger mit Kartoffeln und Cola für 120 DKK. Es kam ein riesiger Burger in einem herrlich weichen Brötchen, übergossen mit Fleischsoße und bestreut mit Röstzwiebeln. Dazu ein Schiffchen voller Kartoffelspalten, über die man beliebig Soßen kippen kann, und ein Becher für Getränke ohne Limit. Der Raum ist neu möbliert und rundum verglast, mit Panoramafenstern über mehrere Stockwerke. Ich war sehr zufrieden, hier eingekauft und gegessen zu haben.
Alles in allem ist die Stadt klein, aber gemütlich. Man kann sie komplett zu Fuß erkunden. Es gibt ein Schloss und einen Fahrradverleih. Die Geschäfte schließen um 17 Uhr. In der Marina gibt es Duschen ohne Limit und einen Raum mit Küche. Ein toller Ort.
Wie Anton diesen Tag erlebt hat, liest du in seinem Beitrag.
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