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Reparatur und Wartung

Wartung der Rettungsweste

Nach dem Sturz war die Wartung meiner automatischen Rettungsweste (automatic self-inflatable lifejacket) fällig. Sie funktioniert mit einer Gasflasche und einer Auslösepatrone. Im Auslösemechanismus sitzt ein Wassersensor, der den Dorn auslöst, der die Flasche ansticht.

Zuerst ließ ich die Luft aus der Weste, indem ich mit dem Finger das Mundventil eindrückte. Dann nahm ich die gebrauchte Patrone und die Flasche heraus und warf sie weg. Den Stoff spülte ich unter fließendem Wasser und ließ ihn trocknen. Nach dem Trocknen solltest du prüfen, ob alle Reflexstreifen noch an ihrem Platz sind. Dann die Weste von Hand aufblasen und kontrollieren, dass sie keine Luft verliert. Am besten lässt du sie mindestens 12 Stunden so liegen.

In der Zwischenzeit bestellte ich ein neues Wartungsset (service kit) für 25 €. Das passende Set suchte ich nach den Angaben aus, die auf der Weste selbst aufgedruckt sind. In meinem Fall eine CO2-Flasche mit 33 g und eine Patrone für den Mechanismus UML MK5.

Als es ankam, setzte ich alles in den Auslösemechanismus ein und machte mich ans Packen. Hier ist Vorsicht geboten, denn die Weste entfaltet sich schnell und mit großem Druck. Vermeide komplizierte Knicke und falte sie möglichst wie eine Ziehharmonika. Ideal ist eine zweite Weste daneben, an der du dich orientieren kannst. Ich habe die Falten von der Außenkante der Hülle zur Mitte hin glattgestrichen, damit nach dem Verschließen keine Klumpen zu spüren sind.

#Wartung
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