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Auf der Yacht gibt es kein klassisches Tridata-Instrument für Wind, Tiefe und Fahrt. Und nur mit Windy und Navionics segelt es sich nicht besonders komfortabel.
Im Januar bot mir Grigori von Meerbär seinen neuen Instrumentensatz NASA Marine Clipper zum Kauf an, und ich habe gern zugegriffen:
• EML-2 – elektromagnetische Logge (keine Angst mehr, das Flügelrad zu überstreichen) für 150 €
• Wind – Windmesser + Windfahne (misst leider nur den scheinbaren Wind) für 290 €
• Depth – Echolot für 185 €
Mit dem Einbau beauftragte ich die Werft. Der Preis tat weh: 800 € für die Montage der Sensoren und 1100 € für die Montage der Displays. Im Nachhinein denke ich, dass ich die Displays auch selbst hätte einbauen können. Dafür bekam ich den nützlichen Hinweis, dass vor den Batterien eine Sicherung passend zum Kabelquerschnitt sitzen sollte.
Der Windmesser ist mit Nieten am Mast befestigt. Für die Logge wurde ein Loch durch den Rumpf gebohrt. Neugierig sah ich mir an, wie dick das Laminat bei seiner Herstellung geraten war. Darin sind irgendwelche Steinchen beigemischt, die wie Granit aussehen. Das Echolot lässt sich auf zwei Arten senkrecht einbauen:
1. Eine Vertiefung machen (nicht durchgehend), eine kleine Wanne mit Öl einsetzen und darin den Sensor befestigen. Das geht nur bei Yachten aus massivem GFK wie meiner, ohne Sandwich mit Holzkern.
2. Durchbohren und einen speziellen Außenkeil einkleben, der den Sensor senkrecht ausrichtet.
Da sich für mein NASA Marine Clipper Depth kein passender Keil fand, blieb nur die Variante mit der Wanne.
Der Windmesser ist nach Backbord verdreht, und im Moment muss ich die Windrichtung um 90° im Uhrzeigersinn korrigieren. Die Logge zeigt 0,4–0,5 Knoten weniger an als tatsächlich. Das Echolot zeigt 3,2–3,3 m Tiefe. Ich ließ die Ankerkette hinunter, bis sie den Grund berührte, zählte die eingetauchten Glieder und multiplizierte sie mit ihrer Länge. Ergebnis: 4,15 m ab Wasserlinie bzw. 2,55 bis zum Kiel. Ich muss wohl die Anleitungen hervorkramen und nachlesen, wie man das alles kalibriert. Praktisch: Am Display des Echolots lässt sich ein Alarm für obere und untere Grenzwerte einstellen, was das Navigieren entlang der Tiefenlinien erleichtert.
#Wartung
Im Januar bot mir Grigori von Meerbär seinen neuen Instrumentensatz NASA Marine Clipper zum Kauf an, und ich habe gern zugegriffen:
• EML-2 – elektromagnetische Logge (keine Angst mehr, das Flügelrad zu überstreichen) für 150 €
• Wind – Windmesser + Windfahne (misst leider nur den scheinbaren Wind) für 290 €
• Depth – Echolot für 185 €
Mit dem Einbau beauftragte ich die Werft. Der Preis tat weh: 800 € für die Montage der Sensoren und 1100 € für die Montage der Displays. Im Nachhinein denke ich, dass ich die Displays auch selbst hätte einbauen können. Dafür bekam ich den nützlichen Hinweis, dass vor den Batterien eine Sicherung passend zum Kabelquerschnitt sitzen sollte.
Der Windmesser ist mit Nieten am Mast befestigt. Für die Logge wurde ein Loch durch den Rumpf gebohrt. Neugierig sah ich mir an, wie dick das Laminat bei seiner Herstellung geraten war. Darin sind irgendwelche Steinchen beigemischt, die wie Granit aussehen. Das Echolot lässt sich auf zwei Arten senkrecht einbauen:
1. Eine Vertiefung machen (nicht durchgehend), eine kleine Wanne mit Öl einsetzen und darin den Sensor befestigen. Das geht nur bei Yachten aus massivem GFK wie meiner, ohne Sandwich mit Holzkern.
2. Durchbohren und einen speziellen Außenkeil einkleben, der den Sensor senkrecht ausrichtet.
Da sich für mein NASA Marine Clipper Depth kein passender Keil fand, blieb nur die Variante mit der Wanne.
Der Windmesser ist nach Backbord verdreht, und im Moment muss ich die Windrichtung um 90° im Uhrzeigersinn korrigieren. Die Logge zeigt 0,4–0,5 Knoten weniger an als tatsächlich. Das Echolot zeigt 3,2–3,3 m Tiefe. Ich ließ die Ankerkette hinunter, bis sie den Grund berührte, zählte die eingetauchten Glieder und multiplizierte sie mit ihrer Länge. Ergebnis: 4,15 m ab Wasserlinie bzw. 2,55 bis zum Kiel. Ich muss wohl die Anleitungen hervorkramen und nachlesen, wie man das alles kalibriert. Praktisch: Am Display des Echolots lässt sich ein Alarm für obere und untere Grenzwerte einstellen, was das Navigieren entlang der Tiefenlinien erleichtert.
#Wartung
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