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Die Teilnehmer sammeln sich ab 9 Uhr, um 11 beginnt die Parade. Dann geht es mit etwa 4 Knoten bis zur Ausfahrt der Kieler Förde. Viele halten das Tempo mit dem Motor. An der Fördeausfahrt, gegen 13–14 Uhr, wenden sie und machen sich auf den Rückweg, der bis 17 Uhr dauert.
Am Ufer drängten sich die Zuschauer, um sich das Spektakel anzusehen. Jedes freie Fleckchen mit Blick aufs Wasser war besetzt. Von außen konnte es so aussehen, als lägen zwischen den Segelschiffen nur ein paar Meter. In Wirklichkeit war es recht geräumig. Zu den Nachbarn waren es fast immer gut hundert Fuß. Das reicht für jedes Manöver.
Wir fuhren die Parade mit allen Booten mit, Start war am Sporthafen Wik. Der Wind brachte uns nur auf 2–3 Knoten, sodass uns die anderen nach und nach überholten und wir die Parade von Anfang bis Ende von innen erleben konnten. Unterwegs erzählten wir uns Segel- und Seegeschichten aus unserem Leben. Grigori und Askold versorgten uns mit Landjägern und Schinkenbroten mit Gemüse, dazu Sprudel und Saft. Der Tag war heiß und windarm.
Nach der Ankunft redeten wir weiter, bauten gemeinsam (erfolgreich) die Navigationsinstrumente von Garmin Nexus ein, die künftig auf der Meerbär wohnen werden, gingen einkaufen und spazierten an der Promenade entlang. An diesem Abend spielte Deutschland gegen Dänemark, und auf den Straßen war die Hölle los.
12 Seemeilen. Den Track gibt es hier.
#Verschiedenes #Passage