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Der Rumpf ist fertig. Jetzt sind die übrigen Systeme dran.
Die Positionslaternen bekamen statt Glühbirnen (Baujahr 1975, zusammen 105 W) LEDs. Jede neue Birne kostet 10 €. Ich habe 4 Stück getauscht (Hecklicht, zwei Seitenlichter und Topplicht) und den Verbrauch auf 15 W gesenkt. Alles schön und gut, nur ließen sich die Laternen so schwer öffnen, dass ich erst den Kunststoff erwärmen und dann mit einem stumpfen Schraubendreher-Bit draufklopfen musste.
Als Nächstes habe ich das Anti-Siphon-Ventil aus dem Kühlsystem des Motors ausgebaut. Erstens übernahm der eingebaute Seewasserfilter ohnehin seine Aufgabe. Zweitens „spuckt“ der Impeller das Wasser stoßweise. Dadurch sickert es durch das Belüftungsventil und landet auf dem Motor. An ein paar Stellen hatte das schon zu Oxidation geführt.
Mit Schlauchschellen (hose clamp) habe ich zwei Radarreflektoren (je 45 €) an den Wanten nahe am Mast befestigt. Damit sollte die Yacht auf dem Radar besser zu sehen sein, und zwar als großes Hindernis.
Den Windanzeiger Windex habe ich für 50 € ersetzt. Meine Antenne ist von Glomex, und dort gibt es einen passenden Windanzeiger, der direkt auf die Antenne kommt.
Außerdem wollte ich wissen, wie es im Dieseltank aussieht. Im Herbst war er randvoll getankt und mit Additiven versetzt worden. Ich versuchte, mit einem Endoskop hineinzuschauen, sah aber nur smaragdgrünen Brei. Der Probelauf zeigte: alles okay. Etwas später wurde mir aber klar, dass ich den Kraftstoffschlauch hätte abnehmen und etwas Diesel ablassen sollen, um sicherzugehen, dass sich kein Kondenswasser gesammelt hat.
Zum Schluss habe ich mir das stehende und laufende Gut angesehen. Keine gerissenen Drähte, keine gerissenen Fasern.
Jetzt kann sie ins Wasser.
#Wartung
Die Positionslaternen bekamen statt Glühbirnen (Baujahr 1975, zusammen 105 W) LEDs. Jede neue Birne kostet 10 €. Ich habe 4 Stück getauscht (Hecklicht, zwei Seitenlichter und Topplicht) und den Verbrauch auf 15 W gesenkt. Alles schön und gut, nur ließen sich die Laternen so schwer öffnen, dass ich erst den Kunststoff erwärmen und dann mit einem stumpfen Schraubendreher-Bit draufklopfen musste.
Als Nächstes habe ich das Anti-Siphon-Ventil aus dem Kühlsystem des Motors ausgebaut. Erstens übernahm der eingebaute Seewasserfilter ohnehin seine Aufgabe. Zweitens „spuckt“ der Impeller das Wasser stoßweise. Dadurch sickert es durch das Belüftungsventil und landet auf dem Motor. An ein paar Stellen hatte das schon zu Oxidation geführt.
Mit Schlauchschellen (hose clamp) habe ich zwei Radarreflektoren (je 45 €) an den Wanten nahe am Mast befestigt. Damit sollte die Yacht auf dem Radar besser zu sehen sein, und zwar als großes Hindernis.
Den Windanzeiger Windex habe ich für 50 € ersetzt. Meine Antenne ist von Glomex, und dort gibt es einen passenden Windanzeiger, der direkt auf die Antenne kommt.
Außerdem wollte ich wissen, wie es im Dieseltank aussieht. Im Herbst war er randvoll getankt und mit Additiven versetzt worden. Ich versuchte, mit einem Endoskop hineinzuschauen, sah aber nur smaragdgrünen Brei. Der Probelauf zeigte: alles okay. Etwas später wurde mir aber klar, dass ich den Kraftstoffschlauch hätte abnehmen und etwas Diesel ablassen sollen, um sicherzugehen, dass sich kein Kondenswasser gesammelt hat.
Zum Schluss habe ich mir das stehende und laufende Gut angesehen. Keine gerissenen Drähte, keine gerissenen Fasern.
Jetzt kann sie ins Wasser.
#Wartung
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