In diesem Beitrag6 Fotos · 2 Videos
Am 23. März 2024 kehrte ich zum Unterwasserschiff zurück. Die Sichtprüfung zeigte keine Schäden am Rumpf, Arbeiten mit Glasfasergewebe und Spachtel hatte ich also nicht vor.
Grundsätzlich kommen auf den Rumpf zwei Arten von Chemie: Grundierung (primer) und Antifouling (antifouling paint). Die erste schützt den Kunststoff vor Osmose durch eindringendes Wasser, die zweite verhindert, dass Seepocken wachsen. Eigentlich kann man neues Antifouling direkt auf die alte Schicht auftragen, aber beide Farben sollten möglichst „verträglich“ sein. Wo die alte Schicht aufgeplatzt ist, sollte man vorher grundieren.
Grundierungen gibt es als Ein- und als Zweikomponentenprodukte. Zweikomponentige darf man nur auf Zweikomponentige auftragen. Einkomponentigen sind die alten Schichten egal. Da ich weder Marke noch Art der alten Farb- und Grundierungsschichten kannte, habe ich auf Empfehlung des Herstellers das ganze Unterwasserschiff mit einer Einkomponentengrundierung gestrichen.
Genau zur richtigen Zeit stieß ich auf einen Artikel von Practical Boat Owner, der verschiedene Farben vergleicht. Danach fiel meine Wahl auf Hempel. Die haben übrigens eine hervorragende Website mit Anleitungen und Dokumentation zu jedem Produkt, und auf YouTube gibt es einen Kanal mit Videos zu jeder Anleitung.
Vorher muss die Oberfläche mit Hempel Pre-Clean gewaschen und getrocknet werden, wie beim Polieren. Für mein 29-Fuß-Boot mit Flossenkiel brauchte ich einen Liter Grundierung Hempel Underwater Primer und 3 Stunden. Ich habe mit einer Schaumstoffrolle gearbeitet. Die Grundierung ließ sich leicht auftragen und ergab eine gleichmäßige, dünne Schicht. Mein Tipp: Besorg dir eine Verlängerungsstange für die Rolle. Damit arbeitet es sich auf großen Flächen viel bequemer. Laut Spezifikation muss der Primer bei +10 Grad Lufttemperatur mindestens 8 Stunden und höchstens 30 Tage trocknen. Also ließ ich die Yacht noch eine Woche stehen.
#Wartung
Grundsätzlich kommen auf den Rumpf zwei Arten von Chemie: Grundierung (primer) und Antifouling (antifouling paint). Die erste schützt den Kunststoff vor Osmose durch eindringendes Wasser, die zweite verhindert, dass Seepocken wachsen. Eigentlich kann man neues Antifouling direkt auf die alte Schicht auftragen, aber beide Farben sollten möglichst „verträglich“ sein. Wo die alte Schicht aufgeplatzt ist, sollte man vorher grundieren.
Grundierungen gibt es als Ein- und als Zweikomponentenprodukte. Zweikomponentige darf man nur auf Zweikomponentige auftragen. Einkomponentigen sind die alten Schichten egal. Da ich weder Marke noch Art der alten Farb- und Grundierungsschichten kannte, habe ich auf Empfehlung des Herstellers das ganze Unterwasserschiff mit einer Einkomponentengrundierung gestrichen.
Genau zur richtigen Zeit stieß ich auf einen Artikel von Practical Boat Owner, der verschiedene Farben vergleicht. Danach fiel meine Wahl auf Hempel. Die haben übrigens eine hervorragende Website mit Anleitungen und Dokumentation zu jedem Produkt, und auf YouTube gibt es einen Kanal mit Videos zu jeder Anleitung.
Vorher muss die Oberfläche mit Hempel Pre-Clean gewaschen und getrocknet werden, wie beim Polieren. Für mein 29-Fuß-Boot mit Flossenkiel brauchte ich einen Liter Grundierung Hempel Underwater Primer und 3 Stunden. Ich habe mit einer Schaumstoffrolle gearbeitet. Die Grundierung ließ sich leicht auftragen und ergab eine gleichmäßige, dünne Schicht. Mein Tipp: Besorg dir eine Verlängerungsstange für die Rolle. Damit arbeitet es sich auf großen Flächen viel bequemer. Laut Spezifikation muss der Primer bei +10 Grad Lufttemperatur mindestens 8 Stunden und höchstens 30 Tage trocknen. Also ließ ich die Yacht noch eine Woche stehen.
#Wartung
Original und DiskussionBeitrag in Telegram öffnen ↗