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Reparatur und Wartung

Der 28. Oktober stand ganz im Zeichen der Wintervorbereitung.

Der 28. Oktober stand ganz im Zeichen der Wintervorbereitung. Morgens schloss ich den Landstrom an, um Starter- und Verbraucherbatterien zu laden. Dann füllte ich den Dieseltank aus Kanistern randvoll und kippte Zusätze gegen Bakterien dazu: Liqui Moly – Diesel Schutz und Super Diesel Additiv. Im Salon trennte ich Antenne, Ankerlicht und Topplicht vom Mast und stellte die Matratzen hochkant.

Dann war das Großsegel dran. Beim Abbauen des laufenden Guts fotografierte ich die Lage aller Blöcke und Knoten. Interessantes Detail: Ich habe keinen Unterliekstrecker, deshalb ist das Schothorn mit einem Fuhrmannsknoten (Trucker’s Hitch) angebunden, mit dem man ordentlich Spannung draufbekommt. Ich musste einen bestimmten Block im Mast lösen, und dafür musste das Großsegel hoch. Kaum zog ich am Fall, bot sich mir ein Bild aus einem Dutzend Baumwanzen und Spinnen, die es sich in den Falten des Tuchs gemütlich gemacht hatten. Ich musste meinen Ekel überwinden und sie mit einem Taschentuch ins Wasser fegen. Das Segel selbst zog ich auf die Wiese, legte es zusammen, packte es in den Segelsack und trug es ins Boot.

Nachdem ich wieder zu Atem gekommen war, nahm ich mir den Baum vor: Dirk, Schot, Baumniederholer und Lazy Jacks gelöst. Dann die Sicherungsschraube am Lümmelbeschlag heraus, und die Spiere wanderte in den Salon.

Als Letztes war die Fock dran. Hier lief alles wie beim Großsegel. Erst rollte ich sie aus, dann fierte ich das Fall und wischte dabei verschlafene Insekten ab. Sobald das Segel an Deck lag, löste ich die übrigen Ecken und nahm es mir auf der Wiese vor. Es war deutlich schwerer als das Großsegel. Ich musste mich vorsichtig bewegen, um nirgendwo hängen zu bleiben. Am Ende fand auch die Fock ihren Platz im Salon.

#Wartung
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