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Frühstück von 7 bis 10, von 12 bis 13 Hotdogs auf dem offenen Deck, Mittagessen von 13 bis 15, Abendessen von 18 bis 21. Die Mahlzeiten unterscheiden sich kaum voneinander. Anfangs macht es Spaß, nur Steaks zu essen, aber nach ein paar Tagen freut man sich über eine neue Suppe. Alles in allem schien der Urlaub auf Leute ausgerichtet, die gern trinken und das Paket mit unbegrenzter Bar bezahlt haben. Das rechnet sich ab mehr als 6 Getränken am Tag. Es gibt rund 5 Bars, darunter eine für Raucher. Alles kostet extra. An Gästen mangelte es dort nicht.
Auf Deck 10 fand ich ein Fitnessstudio mit Laufbändern und ein paar Geräten. Dort hing auch der Kursplan. Jeden Tag von 7 Uhr morgens bis 9 Uhr abends ohne Pause: Frühsport, Yoga, Stretching, Spinning und so weiter.
Auf Deck 11 liegt ein geschlossener Spa-Bereich mit mehreren beheizten Whirlpools. Der Zugang kostet als Zusatzoption 250 €. Offenbar recht beliebt, denn wir liefen ständig Leuten im Bademantel über den Weg. Auch auf dem offenen Deck gibt es ein paar Whirlpools, in denen dicht gedrängt wie die Ölsardinen ununterbrochen Kinder saßen.
In der Mitte des Schiffs liegt das dreistöckige Theatrium mit allerlei Programm: Gitarrenmusik, Pop- und Rockkonzerte, Akrobatik, Bingo und „Wer wird Millionär?“, launige Vorträge mit interessanten Fakten über Norwegen und die Städte, die wir anlaufen würden, Interviews mit Crewmitgliedern. Das komplette Programm für den nächsten Tag steckte um 7 Uhr abends als Broschüre an der Kabinentür. Schade nur, dass alles auf Deutsch war.
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