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Die Passage

Nachwort.

Die ganze Reise dauerte genau 7 Tage. Route: Kalmar – Bergkvara – Sandhamn – Karlskrona – Hanö – Gislövsläge – Gedser – Lübeck. In dieser Zeit war ich in 3 Ländern und 7 Marinas, habe 11 Mal angelegt (längsseits, an Schwimmstegen, an Dalben, an Bojen), 3 Mal getankt, 3 Passagen von jeweils mehr als 60 Seemeilen gesegelt und insgesamt 308 Seemeilen zurückgelegt, davon 130 allein. Das sind 62 Stunden unterwegs, durchgehend auf Wache. Bedingungen: 4–7 Beaufort. Überwiegend 5–6.

Die härteste Passage war am 3. Tag, als der Wind an 8 Beaufort heranreichte.
Die angenehmste war die Belohnung am nächsten, dem 4. Tag: im Sonnenuntergang mitten durch die Schären und unberührte Natur.
Der schönste Ort – die Insel Hanö.
Der unangenehmste – Gislövsläge.

Bei der Ankunft überkamen mich Müdigkeit, Begeisterung, das Gefühl, mir einen Wunsch erfüllt zu haben, und die Frage, wozu das alles eigentlich gut sein soll. Ich ließ die Yacht ein paar Wochen liegen und rührte sie nicht an.

Jetzt, 2 Monate später, denke ich mit ungewöhnlicher Wärme und einem leisen Kribbeln an diese Reise zurück. Mehr noch: Ich würde sie gern wiederholen. Jede Angst, die ich ausgestanden habe, kam von mangelnder Erfahrung. Inzwischen hat sich die Zahl der Meilen in meinem Logbuch verdoppelt – und die Erfahrung mit ihr. Das Abenteuer hat sich definitiv gelohnt.

#Passage
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