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Das Schöne an einer Yacht: Du kannst jede Stelle mit Sand- oder Schlickgrund ansteuern, den Anker fallen lassen und durchatmen.
Anker gibt es in unzähligen Varianten je nach Art des Grundes. Die beliebtesten haben die Form eines Hakens mit flacher Spitze. Liegt er erst einmal waagerecht, gräbt ihn schon ein kleiner Zug in den Grund ein, und er greift. Ein 7-kg-Anker hält problemlos eine 3-t-Yacht. Holt man die Ankerleine ein, richtet sich der „Haken“ auf und lässt sich mit der Hand vom Grund lösen. Deshalb ist es beim Ankern wichtig, genug Leine zu stecken, damit sie einigermaßen waagerecht liegt. Üblicherweise ist das das 3- bis 10-Fache der Wassertiefe. Noch besser, wenn ein Teil der Leine oder die ganze aus Kette besteht. Die ist schwer und legt sich auf den Grund.
Mein Anker, 4 Meter Kette und 30 Meter Leine liegen in der Backskiste. Der Anker ist größer als der Deckel, deshalb bekomme ich ihn nur schräg heraus – umständlich, und es kann Kratzer geben. Ich hätte so gern eine Halterung an der Reling, um mir diesen Ärger zu sparen. Das Problem: Solche Halterungen kosten 150–250 €. Neulich stieß ich aber auf eine Anzeige der finnischen Firma Nawa. Die baut solche Halterungen seit Kurzem und verkauft sie für 50 €.
Ein paar Wochen später kam das Paket. Trotz des überschaubaren Lieferumfangs kam ich allein nicht dahinter, was ich mit den übrigen Teilen anfangen sollte. Ich musste beim Hersteller anrufen und um eine PDF-Anleitung bitten (siehe letztes Foto). Um die beiden Halteschalen zusammenzubringen, umwickelte ich die Befestigung mit einem Festmacher und zog sie so an die Reling. Die Verbindung sitzt fest. Und weil ich kein Querrohr habe, band ich sie zusätzlich mit einem Bändsel am oberen Griff fest.
Am Ende sitzt der Anker fest und wackelt nicht. Viel bequemer. Jetzt träume ich von einem Stahlrohr für 4–6 Meter Kette, das ebenfalls an die Reling gehängt wird. Dann müsste ich sie nicht jedes Mal aus der Backskiste holen. Aber die Preise für diese Dinger sind happig.
#Wartung
Anker gibt es in unzähligen Varianten je nach Art des Grundes. Die beliebtesten haben die Form eines Hakens mit flacher Spitze. Liegt er erst einmal waagerecht, gräbt ihn schon ein kleiner Zug in den Grund ein, und er greift. Ein 7-kg-Anker hält problemlos eine 3-t-Yacht. Holt man die Ankerleine ein, richtet sich der „Haken“ auf und lässt sich mit der Hand vom Grund lösen. Deshalb ist es beim Ankern wichtig, genug Leine zu stecken, damit sie einigermaßen waagerecht liegt. Üblicherweise ist das das 3- bis 10-Fache der Wassertiefe. Noch besser, wenn ein Teil der Leine oder die ganze aus Kette besteht. Die ist schwer und legt sich auf den Grund.
Mein Anker, 4 Meter Kette und 30 Meter Leine liegen in der Backskiste. Der Anker ist größer als der Deckel, deshalb bekomme ich ihn nur schräg heraus – umständlich, und es kann Kratzer geben. Ich hätte so gern eine Halterung an der Reling, um mir diesen Ärger zu sparen. Das Problem: Solche Halterungen kosten 150–250 €. Neulich stieß ich aber auf eine Anzeige der finnischen Firma Nawa. Die baut solche Halterungen seit Kurzem und verkauft sie für 50 €.
Ein paar Wochen später kam das Paket. Trotz des überschaubaren Lieferumfangs kam ich allein nicht dahinter, was ich mit den übrigen Teilen anfangen sollte. Ich musste beim Hersteller anrufen und um eine PDF-Anleitung bitten (siehe letztes Foto). Um die beiden Halteschalen zusammenzubringen, umwickelte ich die Befestigung mit einem Festmacher und zog sie so an die Reling. Die Verbindung sitzt fest. Und weil ich kein Querrohr habe, band ich sie zusätzlich mit einem Bändsel am oberen Griff fest.
Am Ende sitzt der Anker fest und wackelt nicht. Viel bequemer. Jetzt träume ich von einem Stahlrohr für 4–6 Meter Kette, das ebenfalls an die Reling gehängt wird. Dann müsste ich sie nicht jedes Mal aus der Backskiste holen. Aber die Preise für diese Dinger sind happig.
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