Es gab drei Wettfahrten mit je 2 Runden. Die erste verpassten wir, segelten aber für uns eine Runde. Für mich war alles wie im Nebel: den Segelsack mit dem Spinnaker aus dem Salon zerren, an der Seereling festmachen, Fall und Achterholer anschlagen, Toppnant und Niederholer an den Spibaum, Achterholer in den Spibaum, Spibaum an den Mast, das andere Ende des Achterholers aus dem Cockpit fangen, den Baum halten und das Segel fahren, Achterholer los, Spibaum abbauen, Enden an der Reling festmachen, in den Salon rennen, das Segel neu in den Sack packen und damit wieder aufs Vorschiff.
Nach den Rennen, während die anderen badeten und Wurstaufschnitt, Salo, gekochte Eier, Blini, Brot, Lavash, Gurken und Nüsse auslegten, lag ich einfach auf dem Seitendeck, schaute in den Himmel und versuchte, wieder zu Atem zu kommen. Das Rennen war gelungen.
#Regatta https://youtu.be/obrui7cv4Zs