Wieder war niemand mit praktischer Erfahrung dabei. Als die Segellehrerin das hörte, stellte sie mich ans Ruder und die anderen an die Segel: Groß, Fock und Gennaker.
Diana redete ziemlich wenig: keine der üblichen Erklärungen zu Logge, Segeln und Trimm. Manchmal liefen wir auf raumen Kursen mit dichtgeholter Fock. Ich musste die Jungs bitten, sie zu fieren.
In 4 Stunden wechselte niemand die Position. Einerseits gut: So feilst du an deinen Handgriffen. Andererseits verlor die Crew schnell das Interesse. Die einzige Abwechslung war, den Kiel mit einem Schrubber von Algen zu befreien, als das Boot nicht mehr auf die Pinne hörte.
Die Regatta hatte 3 Wettfahrten. In der ersten lag ich deutlich vorn, berührte aber eine Tonne und musste einen Strafkringel drehen. In der zweiten verpatzte ich den Start. Und in der dritten kam ich nicht mehr an der ersten Yacht vorbei. Ergebnis: dritter Platz.