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Vor dem Winter soll man sie mit Süßwasser waschen, trocknen und warm lagern. Im Oktober kümmerte ich mich darum: Ich nahm sie vom Boot und brachte sie nach Hause. Zur Aufbewahrung kaufte ich auf eBay für 10 € einen Segelsack. Trotzdem blieb ein leiser Zweifel, ob ich alles richtig gemacht hatte.
Bei der Sprayhood waren an zwei Stellen die Nähte aufgegangen, und das Fenster war fast blind. Genau da stieß ich in der Zeitschrift Practical Boat Owner auf einen Artikel, in dem beschrieben wird, wie man das Fenster austauscht, und dass das gar nicht so teuer ist.
Im Januar brachte ich Fock und Sprayhood zu einer Segelmacherei in Kiel. Eine interessante Erfahrung: Die Leute arbeiten in einer riesigen, warmen Halle mit lackiertem Boden, den man nur barfuß betreten darf. Sie breiteten meine Sachen aus, sahen sie sich an und sagten Folgendes:
— Eine Wäsche in Auftrag zu geben, lohnt sich nicht. Sie geben die Segel selbst außer Haus, dort werden sie mit speziellen Schaumshampoos gewaschen, und das ist sehr teuer. Es reicht, das Salz selbst mit Wasser abzuspülen.
— Der UV-Schutz der Fock pfeift aus dem letzten Loch, aber für einen neuen ist es zu spät. Das Segel hat noch ein paar Jahre, ein neuer UV-Streifen dagegen hält 10–15 Jahre.
— Wenn ich mich also für ein neues Segel entscheide, raten sie, statt des UV-Streifens bei ihnen einen Segelstrumpf/Snuffer nähen zu lassen. Der hält fast ewig und schützt jedes Segel vor UV.
— Die Nähte am Unterliek erneuern sie aber, denn die Seereling hat sie deutlich beschädigt. Das kostet 110 €.
— Zur Sprayhood: Sie tauschen das Fenster und können die aufgegangenen Nähte nachnähen, besser wäre aber, alles komplett neu zu nähen. Das verwendete Garn ist zu dünn und wird wieder aufgehen. Preis: 132 €.
Vor ein paar Tagen habe ich Segel und Sprayhood abgeholt. Rundum zufrieden. Bei der Gelegenheit habe ich gleich die Sturmfock dagelassen, weil der Reißverschluss getauscht werden muss. Aber davon ein andermal.
#Wartung
Bei der Sprayhood waren an zwei Stellen die Nähte aufgegangen, und das Fenster war fast blind. Genau da stieß ich in der Zeitschrift Practical Boat Owner auf einen Artikel, in dem beschrieben wird, wie man das Fenster austauscht, und dass das gar nicht so teuer ist.
Im Januar brachte ich Fock und Sprayhood zu einer Segelmacherei in Kiel. Eine interessante Erfahrung: Die Leute arbeiten in einer riesigen, warmen Halle mit lackiertem Boden, den man nur barfuß betreten darf. Sie breiteten meine Sachen aus, sahen sie sich an und sagten Folgendes:
— Eine Wäsche in Auftrag zu geben, lohnt sich nicht. Sie geben die Segel selbst außer Haus, dort werden sie mit speziellen Schaumshampoos gewaschen, und das ist sehr teuer. Es reicht, das Salz selbst mit Wasser abzuspülen.
— Der UV-Schutz der Fock pfeift aus dem letzten Loch, aber für einen neuen ist es zu spät. Das Segel hat noch ein paar Jahre, ein neuer UV-Streifen dagegen hält 10–15 Jahre.
— Wenn ich mich also für ein neues Segel entscheide, raten sie, statt des UV-Streifens bei ihnen einen Segelstrumpf/Snuffer nähen zu lassen. Der hält fast ewig und schützt jedes Segel vor UV.
— Die Nähte am Unterliek erneuern sie aber, denn die Seereling hat sie deutlich beschädigt. Das kostet 110 €.
— Zur Sprayhood: Sie tauschen das Fenster und können die aufgegangenen Nähte nachnähen, besser wäre aber, alles komplett neu zu nähen. Das verwendete Garn ist zu dünn und wird wieder aufgehen. Preis: 132 €.
Vor ein paar Tagen habe ich Segel und Sprayhood abgeholt. Rundum zufrieden. Bei der Gelegenheit habe ich gleich die Sturmfock dagelassen, weil der Reißverschluss getauscht werden muss. Aber davon ein andermal.
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