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Morgens gingen wir ins Historische Museum, dessen Ausstellung sich als dürftig entpuppte: ein paar Wikingerschwerter, ein Dutzend Militärorden und ungefähr genauso viele Samurai-Rüstungen. Die Norweger scheinen Japan zu lieben: In mehreren Museen sind dem Land ganze Räume gewidmet, und in jeder Stadt gibt es mehr Sushi-Bars als Bäckereien.
Ich wäre so gern ins Wikingermuseum gegangen, aber das ist wegen Umbau sage und schreibe bis 2025 geschlossen.
Dafür hatte das Museum für zeitgenössische Kunst geöffnet. An das Erarta in Sankt Petersburg kommt es natürlich nicht heran, aber wir hatten eine richtig schöne Zeit mit den Werken der Künstler. Auffällig: Darauf sind viel weniger Armut, Depression und Tod zu sehen als auf russischen Bildern.
Nach dem Museum spazierten wir gemütlich durch den Schlosspark. Wir schauten den Entchen zu und den Wachen in ihren traditionellen Uniformen.
Abfahrt war um 2:00. Da schliefen wir schon.
#Kreuzfahrt