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Die Passage

Sandhamn.

Sandhamn. 17.05.2023. Mittwoch. Tag 3. Aufgestanden um 8:30. Die Vorhersage wie gestern: Böen bis 35 Knoten. Wir beschlossen, bis zum Abend zu warten.

Wir spazierten durchs Dorf. Sein anderes Ende liegt am gegenüberliegenden Ufer. Dort führt auch ein Weg zur Vogelbeobachtungsstation – einem Steinfeld wie aus den „Feldern des Elends“ in Diablo 3. Zu Mittag gab es Rippchen aus dem Supermarkt. Über den Friedhof gelangten wir in die Dorfkirche. Ljoscha kennt sich ziemlich gut mit Religion aus und erzählte viel Interessantes über diesen Ort. Es war gemütlich.

Um 17:00 liefen mit uns auch die Nachbarn unter deutscher und englischer Flagge aus.

Ziel war, unter Motor bis Karlskrona zu laufen. Die Navigation war erstaunlich anspruchsvoll: gewundene, enge Fahrwasser, die Route einer Seilfähre, die wir kreuzen mussten, und sogar eine halbe Meile Fahrt nach achteraus liegenden Leitmarken (das heißt: Du fährst vorwärts und schaust nach hinten, damit die beiden Zeichen senkrecht übereinander stehen). Den ganzen Weg stand der Verklicker genau in Linie mit dem Bug. In der letzten Stunde hing die Sonne knapp über dem Horizont. Sie blendete, und wir froren.

Die Stadt entpuppte sich als hübsches, lebendiges kleines Petersburg. Wir aßen Pizza, aber das reichte nicht. Zurück auf der Yacht machten wir noch einen Gemüsesalat und Wurstaufschnitt mit Fladenbrot.

15,3 Meilen in 4 Stunden: https://boating.page.link/9YcTChQxN6e5XKBCA

#Passage
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