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Im Januar habe ich mich um die Papiere für das Boot gekümmert. Schon vor einem Jahr hatte ich an flaggenzertifikate@bsh.de geschrieben, also an das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), und darum gebeten, mir das Verfahren zur Registrierung eines Sportboots zu erklären.
Zuerst braucht man ein Rufzeichen (call sign) und eine MMSI. Dafür geht man auf die Website der Bundesnetzagentur. Dort lädt man den Antrag herunter, füllt ihn aus und schickt ihn ganz klassisch per Post. Eine Woche später liegt im Antwortbrief die Ship Station Licence. Außerdem kommen jedes Jahr Rechnungen für die MMSI. Bis zu 5 € im Jahr. Die Zuteilung kostete 59 €, aber die Rechnung kam erst 6 Monate später, im Juni.
Dann die Registrierung des Boots. Hier gibt es 3 Möglichkeiten:
1. Eintragung ins Seeschiffsregister. Teuer, dafür für immer. Berechtigt zum Führen der Flagge und belegt das Eigentum. Antrag über die Website des BSH mit der Steuer-ID von Elster. Nur für EU-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland.
2. Flaggenzertifikat. 88 € für 8 Jahre. Berechtigt zum Führen der Flagge. Belegt nicht das Eigentum. Antrag über die Website des BSH mit deiner Steuer-ID von Elster. Nur für EU-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland.
3. International Boat Certificate (IBS). 35 € für 2 Jahre. Berechtigt nicht zum Führen der Flagge. Belegt das Eigentum. Ausgestellt vom Seglerverband DSV (dem Pendant zum russischen Segelverband), vom Motoryachtverband DMYV und vom Automobilclub ADAC. Bei DSV und ADAC stellt man den Antrag online. Für alle mit Wohnsitz in Deutschland.
Ich habe mich wegen der praktischen Website und der Skipper-App für den ADAC entschieden. Im Antrag gibt man Angaben zum Boot, seine Maße, die Seriennummern von Motor und Funkanlage, MMSI und Rufzeichen an. Eine Woche später kommt ein Brief mit dem Zertifikat.
Mit MMSI und Registrierung in der Tasche habe ich mir aus einer Laune heraus einen Stempel entworfen und für 15 € anfertigen lassen. Jetzt sieht das Logbuch gleich seriöser aus.
#Dokumente #Deutschland
Zuerst braucht man ein Rufzeichen (call sign) und eine MMSI. Dafür geht man auf die Website der Bundesnetzagentur. Dort lädt man den Antrag herunter, füllt ihn aus und schickt ihn ganz klassisch per Post. Eine Woche später liegt im Antwortbrief die Ship Station Licence. Außerdem kommen jedes Jahr Rechnungen für die MMSI. Bis zu 5 € im Jahr. Die Zuteilung kostete 59 €, aber die Rechnung kam erst 6 Monate später, im Juni.
Dann die Registrierung des Boots. Hier gibt es 3 Möglichkeiten:
1. Eintragung ins Seeschiffsregister. Teuer, dafür für immer. Berechtigt zum Führen der Flagge und belegt das Eigentum. Antrag über die Website des BSH mit der Steuer-ID von Elster. Nur für EU-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland.
2. Flaggenzertifikat. 88 € für 8 Jahre. Berechtigt zum Führen der Flagge. Belegt nicht das Eigentum. Antrag über die Website des BSH mit deiner Steuer-ID von Elster. Nur für EU-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland.
3. International Boat Certificate (IBS). 35 € für 2 Jahre. Berechtigt nicht zum Führen der Flagge. Belegt das Eigentum. Ausgestellt vom Seglerverband DSV (dem Pendant zum russischen Segelverband), vom Motoryachtverband DMYV und vom Automobilclub ADAC. Bei DSV und ADAC stellt man den Antrag online. Für alle mit Wohnsitz in Deutschland.
Ich habe mich wegen der praktischen Website und der Skipper-App für den ADAC entschieden. Im Antrag gibt man Angaben zum Boot, seine Maße, die Seriennummern von Motor und Funkanlage, MMSI und Rufzeichen an. Eine Woche später kommt ein Brief mit dem Zertifikat.
Mit MMSI und Registrierung in der Tasche habe ich mir aus einer Laune heraus einen Stempel entworfen und für 15 € anfertigen lassen. Jetzt sieht das Logbuch gleich seriöser aus.
#Dokumente #Deutschland
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