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Denis zeigte, wie man das Großsegel setzt, refft und birgt. Wir arbeiteten zu viert: zwei an den Winschen, einer auf dem Vorschiff am Mast, einer am Steuerrad, der die Kommandos gab. Jeder probierte jede Rolle aus.
Zum Mittag gab es Erbsensuppe mit Geräuchertem, Tomatensalat mit Kräutern, Nudeln nach Marineart mit Hackfleisch und stark verdünntes Kompott.
Wir liefen aus, setzten die Segel und übten Wenden und Halsen zu dritt: zwei an den Fockschoten, einer am Traveller der Großschot. Ab und zu wechselten wir. Wir spürten deutlich, wie anders sich der Wind am Wind anfühlt als auf Raumschotskurs. Der eindrucksvollste Moment war aber natürlich der Schmetterling – die Segel zu beiden Seiten ausgestellt. Das sieht wunderschön aus.
Zurück im Hafen legten wir mit ausgebrachtem Anker an.
Für den Abend sollten wir Knoten lernen – zwei halbe Schläge, Rundtörn mit zwei halben Schlägen, Ankerstich und doppelten Würgeknoten – und aus dem Gedächtnis aufschreiben, wie man das Großsegel setzt.
Zum Abendessen gab es leicht gesalzenen Rotlachs aus Kamtschatka… und trotzdem gingen wir noch ins georgische Restaurant.
#Ausbildung #bss