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Ausbildung

So, meine #Ausbildung ist abgeschlossen: IYT Bareboat Skipper an der Schwarzmeer-Yachtschule (Black Sea School…

So, meine #Ausbildung ist abgeschlossen: IYT Bareboat Skipper an der Schwarzmeer-Yachtschule (Black Sea School, #bss) (https://t.me/deelstuff/53) und RYA Day Skipper an der Yachtschule „Kabestan“ (Capstain Sailing School, #kabestan) (https://t.me/deelstuff/100). Höchste Zeit für einen Vergleich.

Preis

BSS (2021). Videokurs Matrose 10.000 Rubel, Videokurs Skipper 20.000 Rubel, Videokurs Funker 10.000 Rubel, Praxis 60.000 Rubel, Mittag- und Abendessen, Frühstück und Diesel rund 6.500 Rubel, Ausstellung der IYT-Scheine für 5 Jahre 17.500 Rubel. Macht zusammen 124.000 Rubel oder 1.800 €.

Kabestan. Funkkurs 210 £ (17.200 Rubel, 2017) + Bücher 35 £ (2.900 Rubel, 2017), Theoriekurs Skipper 500 £ (42.000 Rubel, 2018), Praxis 1.600 € (135.000 Rubel, 2021). Macht zusammen 200.000 Rubel oder 2.250 £ oder 2.500 €.

Anreise

BSS. Flug nach Simferopol + Transfer zur Marina.

Kabestan. Visum für Großbritannien + Flug nach Heathrow + Bus nach Southampton + Regionalzug nach Hamble + Taxi zur Marina.

Verpflegung

BSS. Kantinenmittagessen mit Suppe und Hauptgericht. Frühstück an Bord mit selbst gekauften Würstchen und Eiern. Abendessen in kleinen Lokalen. Alles auf eigene Kosten.

Kabestan. Drei Mahlzeiten am Tag aus englischen Tiefkühl-Fertiggerichten: Quiche, Lasagne, Kartoffeln, Porridge und Salat aus frischem Gemüse. Alles im Kurspreis enthalten, gekocht vom Ausbilder.

Unterkunft

BSS. Bettwäsche wird gestellt. Zweierkabinen. Dusche und Toilette auf der Yacht. Wer will, kann auch in einem Hotel in der Nähe wohnen, da wir immer in den Hafen zurückkehren. 7 Kursteilnehmer, der Ausbilder übernachtet in der Stadt.

Kabestan. Leihschlafsack für 25 Pfund extra. Zweierkabinen. Dusche und Toilette in der Marina. 5 Kursteilnehmer, eigene Kabine für den Ausbilder.

Kursteilnehmer

BSS. Alle kamen aus Russland: Moskau, Moskauer Gebiet, Saratow, Chabarowsk, Kamtschatka.

Kabestan. Russische Expats aus den USA, Frankreich, Deutschland, den VAE und England – und Julia aus Moskau.

Die Atmosphäre war in beiden Fällen ausgesprochen herzlich, freundlich und voller Lust aufs Lernen. In dieser Zeit sind wir eine echte Crew geworden.

Ausbildung

BSS. Ein ausführlicher Videokurs zu Fachbegriffen und zum Aufbau einer Yacht. An allen Praxistagen haben wir irgendeine Technik geübt: Knoten auf Zeit, Anlegen, Kurshalten, Wenden, Segelhandling. Jeder machte eine Übung 3-mal, dann wurde gewechselt und den anderen zugeschaut. Gleich nach dem Mittagessen schliefen wir schlagartig für eine halbe Stunde ein und sprangen genauso schlagartig wieder auf, um die Yacht zum Ablegen klarzumachen. Die Dienstcrew des Tages putzte das Schiff jeden Abend. Nach dem Anlegen wurden die Leinen aufgeschossen, zu Schnecken gelegt, zu Kettenknoten gehäkelt oder mit einem Fuhrmannsknoten belegt. Am Ende gab es keine Stelle auf der Yacht, die ich nicht kannte oder mit der ich nicht umgehen konnte.

Kabestan. Jeden Tag wurde ein Skipper bestimmt. Er musste die Route in die Karte eintragen. Dazu gehörten: die wichtigsten Wegpunkte der Passage und der Kompasskurs zu jedem davon, ein Plan für das Aus- und Einlaufen in die Marina, der Check der Yacht vor dem Ablegen und nach dem Einlaufen, stündliche Einträge ins Logbuch und das Manövrieren beim Anlegen. Den Rest erledigte die Crew unter seiner Aufsicht. Wir segelten 10–20 sm am Tag und machten in verschiedenen Städten fest. Im Grunde war das eher ein gemeinsamer Charter, bei dem der Ausbilder darauf achtete, dass wir uns an gute Seemannschaft hielten und nicht nachlässig wurden. Ins Steuern der Yacht griff er praktisch nie ein. Wenn wir Fehler bemerkten, korrigierten wir uns gegenseitig.

Prüfung

BSS. Ein ganzer Tag ging für einen dreistündigen Theorietest mit 100 Fragen und eine mündliche Funkprüfung drauf, bei der es reichte, 1–2 Fragen zur Einstellung des Funkgeräts zu beantworten.

Kabestan. Funk ist ein eigener Kurs mit eigener einstündiger Prüfung: Frequenzen und Kanäle, Buchstabieralphabet, Sprechfunkverfahren und das Einstellen eines echten Geräts. Die Skipper-Theorie ist ebenfalls ein eigener Kurs, am Ende steht eine einstündige Prüfung mit Navigationsaufgaben und Fragen zum IALA-Betonnungssystem und zu den KVR. Im Praxisteil im Solent gab es keine Prüfungen, abgesehen vom letzten Tag: Da absolvierten die Day Skipper eine Passage mit klassischen Methoden der Positionsbestimmung, während die Coastal Skipper nur Karte und Logwerte nutzten (Blindnavigation).
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