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Veranstaltung

Düsseldorf Boat Show

Am Freitag, dem 24. Januar 2025, besuchte ich die Düsseldorf Boat Show. Es war meine erste Bootsmesse, deshalb hatte ich keine Ahnung, was mich erwartet.

Organisatorisches
Um hinzukommen, habe ich zwei ICE-Tickets zu je 30 € gekauft, eine Eintrittskarte für 21 € und ein Hotelzimmer für 90 €. Übrigens hätte mich dasselbe Zimmer am Wochenende 120 € gekostet, eine Woche davor oder danach 70 €. Google Maps ist mit dem Nahverkehr verknüpft und zeigt Verbindungen und Zeiten zuverlässig an.

Auf dem Messegelände gibt es eine Garderobe und jede Menge Foodtrucks und Food-Courts. Ein Mittagessen aus Schnitzel mit Reis, Gemüse, Brot und Cola kostete 28 €. Dabei kostet dasselbe in der Kantine nahe meiner Arbeit normalerweise 8 €. Immerhin waren die Portionen groß.

Überrascht hat mich das riesige Mitmachangebot für Kinder. Man kann Opti und Kajak fahren, im Becken tauchen oder einen Vortrag über Mikroplastik hören – von einer Universität. Ruhezonen gibt es auch reichlich.

Die erste Halle
Am ISSA-Stand traf ich Leute von Sila Vetra. Wir haben ein bisschen geplaudert, und sie haben mir ein witziges Souvenir geschenkt. Dann fiel mein Blick auf einen großen Bildschirm mit Vendée Globe und Virtual Regatta. Bei Letzterer konnte man online gegen andere Spieler antreten und über eine virtuelle Kieler Förde segeln. Ich bin als Erster ins Ziel gekommen! Schade nur, dass gerade keine anderen Spieler da waren. Nicht weit davon lief ein Wettervortrag auf Deutsch. Dort lernte ich auch einen charmanten älteren Herrn kennen: Peter Reichelt, der einen Trimaran mitgebracht hatte, den er in 18 Monaten selbst aus Sperrholz gebaut hat.

Segelyachten
Die ganze nächste Halle war voller Segelyachten. Und da ging es mit mir durch – ich fing an, jede einzelne zu erkunden. Von außen: Kielkonstruktion, Propeller, Seeventile, Seewasserfilter. Dann bin ich hineingeklettert, um mir Möbel, Motor, Elektrik, Wasserversorgung, Pantry und Toilette anzusehen. Alles auf der Suche nach interessanten technischen Lösungen. Nach etwa zehn Yachten verschwammen sie alle zu einer. Das wichtigste Fazit ist leider ernüchternd: Fast der gesamte „Holz“-Ausbau besteht aus minderwertiger Spanplatte, die schlechter aussieht als bei IKEA und garantiert aufquillt. Bei manchen Modellen sind Türen und Schränke sogar aus festem Stoff.

35-Fuß-Boote kosten 120.000–200.000 Euro. Die Hälfte zahlt man sofort, den Rest in Raten über 15 Jahre. Ausgerichtet ist das Ganze vor allem auf Binnenseen und Küstensegeln; Hochseeyachten sind praktisch nicht vertreten.

Leider waren gegen Mittag so viele Besucher da, dass man zuerst Termine für die Yachtbesichtigung einführte und die Leute dann ganz auf den nächsten Tag vertröstete. Und das an einem Werktag, nicht am Wochenende. Fazit: Komm zur Öffnung und geh direkt in diese Halle, um die neuen Boote von Hallberg-Rassy und X-Yachts selbst anzufassen.

Schulen, Charter, Marinas
In der nächsten Halle gab es viele Stände von Charterfirmen und Segelschulen. Dort habe ich Ardent Training entdeckt und mich mit Ed fotografieren lassen, dessen Vorträge ich online geschaut hatte. So konnte ich mich persönlich für seine Arbeit bedanken. Eine junge Frau am Stand der schwedischen Marinas empfahl mir eine interessante Route entlang der Westküste und schenkte mir ihren Hafenführer. Und am ADAC-Stand habe ich mit 3D-Brille versucht, ein Segelboot bei starkem Wind anzulegen.

(Fortsetzung im nächsten Beitrag)
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