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Am 20. Oktober zog ein Sturm über Norddeutschland. Ostwind, 10 Beaufort. Dazu kamen nicht nur 3–4 Meter hohe Wellen, sondern auch ein Anstieg des Wasserstands um 2 Meter. Eigentlich liegt der Tidenhub in der Ostsee bei etwa 10–20 cm, deshalb gilt sie als gezeitenfrei. Entsprechend ist die Infrastruktur nicht darauf ausgelegt – die meisten Schutzbauten verschwanden unter Wasser und hielten die Wellen nicht mehr auf.
An dem Tag lag ich noch mit Corona flach, an eine Fahrt nach Lübeck war nicht zu denken. Am Montag ging ich wieder zur Arbeit und wurde sofort mit Beileidsbekundungen überhäuft. Wie sich herausstellte, waren in Kiel mehrere Dutzend Boote gesunken. @Grotolaz hat darüber in seinem Blog geschrieben: https://t.me/morskoymedved/846 und https://t.me/morskoymedved/856. Und hier ein Video von meiner Versicherung: https://youtu.be/eZLX1PPq5MU
Noch schlimmer machte es, dass von der Marina nichts kam, obwohl sie eigentlich einen Rundbrief nach Stürmen verschickt. Erst am Mittwoch meldete sie sich: Alle, deren Yachten offensichtlich beschädigt seien, habe man kontaktiert, die übrigen sollten ihre Boote selbst überprüfen. Angehängt war ein Video von ihrem Kampf mit den Elementen: https://youtu.be/i18BLk-DF2k. Achte auf die Höhe der Dalben (der Pfähle, an denen die Yachten festmachen) – normalerweise reichen sie bis auf Kopfhöhe.
Am Wochenende fuhr ich sofort nach Lübeck. Zum Glück kam meine Yacht mit einem Fenderabdruck an der Bordwand, 10 Litern Wasser in der Bilge wegen einer nicht ganz geschlossenen Luke und durchgescheuerten Festmachern davon. Ein Liegeplatz im Fluss hat eben seine Vorteile.
#Verschiedenes
An dem Tag lag ich noch mit Corona flach, an eine Fahrt nach Lübeck war nicht zu denken. Am Montag ging ich wieder zur Arbeit und wurde sofort mit Beileidsbekundungen überhäuft. Wie sich herausstellte, waren in Kiel mehrere Dutzend Boote gesunken. @Grotolaz hat darüber in seinem Blog geschrieben: https://t.me/morskoymedved/846 und https://t.me/morskoymedved/856. Und hier ein Video von meiner Versicherung: https://youtu.be/eZLX1PPq5MU
Noch schlimmer machte es, dass von der Marina nichts kam, obwohl sie eigentlich einen Rundbrief nach Stürmen verschickt. Erst am Mittwoch meldete sie sich: Alle, deren Yachten offensichtlich beschädigt seien, habe man kontaktiert, die übrigen sollten ihre Boote selbst überprüfen. Angehängt war ein Video von ihrem Kampf mit den Elementen: https://youtu.be/i18BLk-DF2k. Achte auf die Höhe der Dalben (der Pfähle, an denen die Yachten festmachen) – normalerweise reichen sie bis auf Kopfhöhe.
Am Wochenende fuhr ich sofort nach Lübeck. Zum Glück kam meine Yacht mit einem Fenderabdruck an der Bordwand, 10 Litern Wasser in der Bilge wegen einer nicht ganz geschlossenen Luke und durchgescheuerten Festmachern davon. Ein Liegeplatz im Fluss hat eben seine Vorteile.
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